Ursachen des Klimawandels

Unter dem Klimawandel (bzw. die globale Erwärmung) versteht man den während der vergangenen Jahrzehnte beobachteten allmählichen Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere. Die hauptsächliche Ursache des Klimawandels liegt nach dem gegenwärtigen Verständnis der Wissenschaft "sehr wahrscheinlich" in der Verstärkung des Treibhauseffektes durch den Menschen.

Dieser verändert die Zusammensetzung der Atmosphäre vorwiegend durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe und die daraus resultierenden Emissionen von Kohlendioxid sowie durch die Freisetzung weiterer Treibhausgase.

Kohlendioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff (CO2). Die CO2-Konzentration in den letzten 10.000 Jahren blieb relativ konstant bei 280 ppm. Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert stieg der CO2-Anteil in der Atmosphäre auf bislang 385 ppm (2008).

Einer Untersuchung des Global Carbon Projects aus dem Jahre 2008 zufolge ist in den Jahren 2000 bis 2007 der CO2-Ausstoß viermal schneller gestiegen als noch im Jahrzehnt davor. Kohlendioxid entsteht im Wesentlichen durch die Verbrennung von Erdöl, Kohle und Erdgas.

Viehhaltung, Reisanbau und Deponiegase sind Ursachen für die seit 650.000 Jahren höchste Methankonzentration in der Atmosphäre und somit eine weitere Ursache für den Klimawandel

 

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